Hundedusche für unterwegs

Ob beim normalen Spaziergang, beim Training oder beim Workingtest, das liebste Tier sieht am Ende meistens nicht mehr ganz so sauber aus, wie am Anfang. Ob nun schlammig oder staubig – eine Dusche wäre manchmal sehr praktisch, um nicht den ganzen Dreck im Auto zu haben.

Ich habe zwar auch, wie sicher die meisten, schon eine Box im Auto, in der man den Hund auch dreckig transportieren kann und er bis zuhause schon fast wieder trocken ist.


Allerdings gibt es Trainingsorte hier in der Region, da besteht der Boden zu einem Großteil aus Lehm. Und der ist anhänglich. Trocknet er ungünstig im Fell, fühlt es sich zuhause nicht nur schmierig an, sondern bildet teilweise richtige Dreckklumpen. Duscht man den Hund erst dann, wenn schon alles eingetrocknet ist, gibt es eine ziemliche Sauerei und ohne Shampoo geht es dann auch nicht.


Ich hatte bisher für normalen Dreck immer einen blauen, wasseraufsaugenden Lappen dabei, mit dem ich die Hunde dann abgerubbelt habe.


Das war schon eine große Hilfe, kam aber gegen den Lehm leider nicht an. Alles verschmierte und sogar der normale Dreck klebte hinterher eher an mir, als am Lappen. Ich habe daher erstmal einen Wasserkanister mitgenommen, um zwischendurch den Lappen auswaschen zu können. Trotzdem fühlte ich mich hinterher immer, als müssten zuhause nicht nur die Hunde, sondern auch ich duschen.


Ich recherchierte also, ob es so etwas wie eine mobile Dusche gibt und war doch relativ überrascht eine so komfortable Lösung zu finden. Es gibt zwei verschiedene Modelle: Eine mit Kabel für den Zigarettenanzünder und eine mit Akku.


Ich entschied mich erstmal für die Kabelvariante, weil ich davon ausging, dass sie leistungsstärker sein würde und somit das Kabelgewirr ein notwendiges Übel darstellte. Als diese Dusche aber aus unerfindlichen Gründen nach kurzer Zeit nicht mehr anzuschalten war, entschied ich mich dann doch für die Akkuvariante und sollte den Kauf nicht bereuen!


Die Leistung ist absolut gleichzusetzen und das lästige Kabel entfällt. Dadurch kann man nicht nur einen Kanister direkt am Auto benutzen, sondern auch zum Beispiel irgendwelche Bottiche, die manchmal bei Workingtests zur Abkühlung der Hunde bereit gestellt werden.


Abgesehen davon, dass es bei Überhitzung für den Hund lebensgefährlich sein kann, ihn einfach mit kaltem Wasser zu übergießen, finden die meisten von Ihnen das auch nicht besonders gut. Mit dieser Dusche hingegen kann man von unten den Bauch und die Pfoten kühlen und auch einen Kühlmantel wieder nass machen, der danach dem Hund wieder angelegt werden kann.


Der Akku wird einfach über den Mini-USB Anschluss geladen (Ladekabel ist dabei), was mit einem Adapter auch am Zigarettenanzünder des Autos funktioniert. Ich hatte die Dusche nun schon einige Mal in Benutzung und habe den Akku noch nicht geladen. Der Stromverbrauch ist also sehr gering. Dadurch entfällt das Laden nach jeder Benutzung. Laut Produktbeschreibung soll der Akku 60 Minuten halten. Da das Pfoten und Schuhe (!) abduschen bei mir nicht länger als 1-2 Minuten dauert, erklärt sich die häufige Nutzbarkeit, was mir sehr gut gefällt.


Hier nun die Dusche im Einsatz. Einfach den Einschaltknopf drücken, im Kanister versenken und schon geht´s los:


Noch ein Tipp:

Ich habe mir eine leere Seifenschaum-Flasche einer gekauften Handwaschseife mit Wasser und Hundeshampoo gefüllt. So kann ich nicht nur die Hunde, sondern auch meine Schuhe bei Bedarf direkt im Wald shampoonieren und danach abspülen. Der Schaum hält sowohl in der Hand, als auch auf den Schuhen und unter dem Hundebauch wesentlich besser als reines Shampoo und kann, wenn man den Spender auf den Boden oder in die Heckklappe des Autos stellt, sogar einhändig bedient werden. Zusätzlich habe ich für die Schuhe auch immer noch eine Bürste dabei.

Die Dusche kommt nach Gebrauch einfach in eine Plastiktüte und ich bewahre den Kanister und die Dusche im Fußraum hinter dem Fahrersitz auf. Dort belasse ich den Kanister auch bei der Benutzung direkt am Auto.


Bei der Dusche ist auch eine Halterung mit Saugnapf und ein Haken dabei, sodass man den Duschkopf an der Autoscheibe, einem Ast oder Ähnlichem befestigen kann, falls man die Hände mal frei haben muss oder sich tatsächlich einmal selbst darunter stellen möchte.

Ich bin dazu verpflichtet darauf hinzuweisen, dass dieser Artikel unbezahlte Werbung enthält, da Markennamen und bestimmte Produkte genannt werden.