Welche Pfeife für´s Dummytraining?

Die gängigsten Pfeifen für das Dummytraining sind vom englischen Hersteller ACME, der nicht nur Hundepfeifen, sondern auch Schiedsrichterpfeifen, Lockpfeifen und Ähnliches herstellt.

Die Hundepfeifen gibt es in den Frequenzen No. 210, No. 210,5, No. 211,5 und No. 212.

Die Frequenzen unterscheiden sich lediglich in der Tonhöhe. Die No. 210 hat den höchsten Ton, die No. 212 den tiefsten. Welche Freuquenz man auswählt, ist lediglich eine Geschmacksfrage, da sich die Pfeifen in der Anwendung ansonsten nicht unterscheiden. Eine einmal gewählte Frequenz sollte für den Hund jedoch beibehalten werden.


Ich persönlich habe allerdings bei der Frequenz 212 festgestellt (die einzige mit einer kürzeren Bauform), dass die Mundöffnung für die einströmende Luft etwas größer ist, als bei den anderen Frequenzen und dass ich daher wesentlich stärker pusten muss, um einen Ton zu erzeugen. Auch die Staccato-Töne, bei denen die Zunge die Mundöffnung abdecken muss, haben bei mir so gut wie gar nicht funktioniert, weil das Loch zu groß war. Die von mir dazu befragten Männer hatten damit überhaupt kein Problem und haben keinen Unterschied gemerkt.


Natürlich ist eine Pfeife, wenn man stärker pusten muss, auch lauter und weiter zu hören. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die No. 212 als "Profi Field Trial Pfeife" beworben wird, da bei einem Field Trial überwiegend in sehr großer Entfernung gepfiffen wird.


Für den täglichen Einsatz in der Hundeausbildung und auch beim Dummytraining reichen aber ohne weiteres die Frequenzen No. 210, No. 210,5 oder No. 211,5.


Ich persönlich habe die No. 211,5, weil meine allererste Pfeife, die ich vor Jahren geschenkt bekommen habe, diese Frequenz hatte und ich diese dann immer wieder nachgekauft habe. Bislang gab es für mich auch noch keine Veranlassung zu wechseln. Schließlich gibt es die Pfeifen, unabhängig der Frequenz, in so vielen tollen Farben, dass für jeden etwas dabei sein sollte.

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